Innovative Ansätze für das Bauwerksmonitoring im Netz der ASFINAG

Aktivität: Vortrag ohne Tagungsband / VorlesungEingeladener Vortrag bei einer wissenschaftlichen Konferenz oder Institution

Beschreibung

Als innovativer Straßeninfrastrukturbetreiber hat sich die ASFINAG in Zusammenarbeit mit Dienstleistern und Forschungseinrichtungen an einer Vielzahl von Methoden des Bauwerksmonitorings versucht. Es Im Beitrag werden zwei vielversprechende Methoden der jüngeren Vergangenheit zur Überwachung und Zustandsbewertung von Brücken vorgestellt, die im Netz der ASFINAG bereits im Einsatz sind. Zum einen ist das die verteilte faseroptische Messung, welche an Brücken angebrachte oder eingebettete faseroptische Kabel nutzt, um Belastungen, Temperaturänderungen und Schwingungen in Echtzeit räumlich hochaufgelöst zu messen. Der hohe Informationsgehalt dieser Messungen ermöglicht ein breites Einsatzspektrum, wie die experimentelle Erfassung von Lasteinflusslinien oder die langfristige Beobachtung von Dehnungsänderungen und Rissen zur Unterstützung der Brückenprüfung. Ein weiterer neuartiger Monitoringansatz ist die berührungslose Messung mit Radarsatelliten. Mit diesen können, wie in einem Pilotprojekt demonstriert, Verformungen mit einer Genauigkeit von unter 3 mm nachgewiesen werden. Diese Technologie hat das Potential, Verformungen und Setzungen an einer Vielzahl von Bauwerken gleichzeitig zu bestimmen.
Zeitraum20 März 2025
Ereignistitel34. Dresdner Brückenbausymposium
VeranstaltungstypKonferenz
BekanntheitsgradInternational

Research Field

  • Reliable and Silent Transport Infrastructure

Schlagwörter

  • Bauwerksmonitoring
  • Distirbuted Fibre Sensing
  • InSAR
  • Satelittenmonitoring
  • Brückenbau