Abstract
Hintergrund
Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist der weltweit führende Risikofaktor für vorzeitigen Tod und Behinderung. In Österreich ist, wie in vielen Ländern, die Behandlungs- und Blutdruck(BD)-Einstellungsquote suboptimal und Studien zeigen niedrige Zielerreichungsraten, was den Bedarf an innovativen Versorgungsmodellen betont. Disease Management Programme (DMPs), telemedizinisch assistiert, bieten strukturierte, koordinierte Ansätze, die Versorgung, Therapietreue und Ergebnisse verbessern können.
Ziel
Dieses Positionspapier skizziert die dafür notwendigen Strukturen und Umsetzungsstrategien für ein telemedizinisch unterstütztes DMP für hypertensive PatientInnen in Österreich. Es zielt darauf ab, Einschlusskriterien, technologische Infrastruktur, Behandlungsnetzwerke, Rekrutierungsstrategien, Finanzierung und erwartete Ergebnisse zu definieren, um eine zukünftige Umsetzung zu ermöglichen. Dieser Konsens fasst bestehende epidemiologische Daten aus österreichischen und internationalen Quellen zusammen, wertet Erkenntnisse aus vergleichbaren telemedizinischen Interventionen (z. B. HERB-System in Japan, HerzMobil in Österreich) aus und integriert Perspektiven von Gesundheitsdienstleistern und Sozialversicherungsträgern. Es schlägt ein Modell vor, das häusliche Blutdruckmessung, digitale Werkzeuge und interdisziplinäre Unterstützung durch eine zentrale Koordinationsstelle kombiniert. Bestehende österreichische Teleplattformen haben ähnliche Modelle für die Versorgung von Herzinsuffizienz und Diabetes erfolgreich umgesetzt. Eine Pilotstudie in Tirol zeigte eine verbesserte Hypertoniekontrolle.
Schlussfolgerung
Ein landesweites DMP für HTN in Österreich, das telemedizinische Werkzeuge nutzt, ist sowohl machbar als auch dringend notwendig. Schlüsselfaktoren für den Erfolg sind klare Einschlusskriterien, technischer Zugang, umfassende Schulungen, multidisziplinäre Zusammenarbeit und Patientenrekrutierungsstrategien. Ein solches Programm verspricht eine verbesserte BD-Kontrolle, reduzierte kardiovaskuläre Ereignisse und langfristige Einsparungen im Gesundheitswesen.
Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist der weltweit führende Risikofaktor für vorzeitigen Tod und Behinderung. In Österreich ist, wie in vielen Ländern, die Behandlungs- und Blutdruck(BD)-Einstellungsquote suboptimal und Studien zeigen niedrige Zielerreichungsraten, was den Bedarf an innovativen Versorgungsmodellen betont. Disease Management Programme (DMPs), telemedizinisch assistiert, bieten strukturierte, koordinierte Ansätze, die Versorgung, Therapietreue und Ergebnisse verbessern können.
Ziel
Dieses Positionspapier skizziert die dafür notwendigen Strukturen und Umsetzungsstrategien für ein telemedizinisch unterstütztes DMP für hypertensive PatientInnen in Österreich. Es zielt darauf ab, Einschlusskriterien, technologische Infrastruktur, Behandlungsnetzwerke, Rekrutierungsstrategien, Finanzierung und erwartete Ergebnisse zu definieren, um eine zukünftige Umsetzung zu ermöglichen. Dieser Konsens fasst bestehende epidemiologische Daten aus österreichischen und internationalen Quellen zusammen, wertet Erkenntnisse aus vergleichbaren telemedizinischen Interventionen (z. B. HERB-System in Japan, HerzMobil in Österreich) aus und integriert Perspektiven von Gesundheitsdienstleistern und Sozialversicherungsträgern. Es schlägt ein Modell vor, das häusliche Blutdruckmessung, digitale Werkzeuge und interdisziplinäre Unterstützung durch eine zentrale Koordinationsstelle kombiniert. Bestehende österreichische Teleplattformen haben ähnliche Modelle für die Versorgung von Herzinsuffizienz und Diabetes erfolgreich umgesetzt. Eine Pilotstudie in Tirol zeigte eine verbesserte Hypertoniekontrolle.
Schlussfolgerung
Ein landesweites DMP für HTN in Österreich, das telemedizinische Werkzeuge nutzt, ist sowohl machbar als auch dringend notwendig. Schlüsselfaktoren für den Erfolg sind klare Einschlusskriterien, technischer Zugang, umfassende Schulungen, multidisziplinäre Zusammenarbeit und Patientenrekrutierungsstrategien. Ein solches Programm verspricht eine verbesserte BD-Kontrolle, reduzierte kardiovaskuläre Ereignisse und langfristige Einsparungen im Gesundheitswesen.
| Titel in Übersetzung | Disease-Management-Programm zur Betreuung von Bluthochdruckpatienten mit telemedizinischer Unterstützung |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Seiten (von - bis) | S25-S34 |
| Seitenumfang | 10 |
| Fachzeitschrift | Wiener klinisches Magazin |
| Volume | 28 |
| Issue | Suppl 2 |
| Frühes Online-Datum | 30 Okt. 2025 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - Dez. 2025 |
Research Field
- Exploration of Digital Health