Abstract
Städte sehen sich zunehmend mit den Auswirkungen des Klimawandels und anderer globaler Krisen konfrontiert, die ihre bebaute Umwelt, ihre Infrastruktursysteme und die allgemeine Lebensqualität ihrer Bevölkerung erheblich bedrohen. Während Großstädte oft über die Ressourcen und Expertenwissen verfügen, um diese Herausforderungen zu bewältigen, und sich aktiv an Initiativen wie EU-finanzierten Forschungsprojekten beteiligen, können mittlere und kleinere Städte häufig mit diesen Entwicklungen nicht Schritt halten. Sie stehen vor zahlreichen Herausforderungen bei der Gestaltung und Umsetzung von Veränderungen und Maßnahmen, die für den Aufbau von Resilienz erforderlich sind. Oft fehlt ihnen sogar die grundlegende Kenntnis darüber, in welchen Bereichen sie am vulnerabelsten für externe Einflüsse sind.
Diese Vulnerabilitäten zu identifizieren und kennen ist jedoch eine entscheidende Voraussetzung dafür, transformative Veränderungen hin zu widerstandsfähigeren Strukturen voranzutreiben.
Daher entwickelte ein Konsortium rund um AIT, TU Wien und PlanSinn im Projekt VESPA, das vom österreichischen Klima- und Energiefonds finanziert wurde, einen Prototypen für eine Vulnerabilitäts-Schnellanalyse, der Städten und Gemeinden eine evidenzbasierte Grundlage zur Bewertung von Risiken und
Herausforderungen bietet. Diese Vulnerabilitätsanalyse ist als webbasiertes Tool für die praktische Anwendung implementiert und ermöglicht es österreichischen Städten, individuelle Vulnerabilitätsprofile zu erstellen und zu analysieren. In diesem Beitrag stellen wir die Schlüsselelemente des VESPA-Tools und erste
Erfahrungen mit der Anwendung in Teststädten vor und geben einen Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen.
Diese Vulnerabilitäten zu identifizieren und kennen ist jedoch eine entscheidende Voraussetzung dafür, transformative Veränderungen hin zu widerstandsfähigeren Strukturen voranzutreiben.
Daher entwickelte ein Konsortium rund um AIT, TU Wien und PlanSinn im Projekt VESPA, das vom österreichischen Klima- und Energiefonds finanziert wurde, einen Prototypen für eine Vulnerabilitäts-Schnellanalyse, der Städten und Gemeinden eine evidenzbasierte Grundlage zur Bewertung von Risiken und
Herausforderungen bietet. Diese Vulnerabilitätsanalyse ist als webbasiertes Tool für die praktische Anwendung implementiert und ermöglicht es österreichischen Städten, individuelle Vulnerabilitätsprofile zu erstellen und zu analysieren. In diesem Beitrag stellen wir die Schlüsselelemente des VESPA-Tools und erste
Erfahrungen mit der Anwendung in Teststädten vor und geben einen Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen.
| Originalsprache | Deutsch |
|---|---|
| Titel | REAL CORP proceedings |
| Redakteure/-innen | M. Schrenk, T. Popovich, P. Zeile, P. Elisei, C. Beyer, J. Ryser, U. Trattnig |
| Seiten | 1027 |
| Seitenumfang | 1037 |
| ISBN (elektronisch) | ISSN 2521-3938 |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 2025 |
| Veranstaltung | Real CORP 2025 - FH Joanneum, Graz, Österreich Dauer: 14 Apr. 2025 → 16 Apr. 2025 https://www.corp.at/ |
Konferenz
| Konferenz | Real CORP 2025 |
|---|---|
| Land/Gebiet | Österreich |
| Stadt | Graz |
| Zeitraum | 14/04/25 → 16/04/25 |
| Internetadresse |
UN SDGs
Dieser Output leistet einen Beitrag zu folgendem(n) Ziel(en) für nachhaltige Entwicklung
-
SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
Research Field
- Climate Resilient Pathways
- Urban Development and Mobility Transformation
Schlagwörter
- Resilienz
- Co-Creation
- Vulnerabilitätsanalyse
- Partizipative Stadtplanung
- Web-Applikation
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