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Industry4Redispatch: Beitrag industrieller Flexibilität zum Redispatch 2030 – eine modellbasierte Analyse für Österreich

Research output: Contribution to journal › Article › peer-review

Abstract

Der Übergang zu einem auf Erneuerbaren Energien basierenden und dezentralen Energiesystem stellt wachsende Herausforderungen für die Netzstabilität dar, insbesondere in Hinblick auf Redispatch-Maßnahmen. Traditionell von grossskaligen konventionellen Kraftwerken auf der Übertragungsnetzebene durchgeführt, müssen sich Redispatch-Maßnahmen an die sich verändernden Rahmenbedingungen anpassen, da konventionelle Kapazitäten abnehmen und der Bedarf an Systemflexibilität steigt. Industrieanlagen – insbesondere solche, die auf der Verteilernetzebene angeschlossen sind – bieten ungenutztes Potenzial für eine Beteiligung an der Redispatch-Bereitstellung. Das Projekt Industry4Redispatch, eingebettet in die österreichische NEFI-Modellregion, untersuchte die technischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Integration industrieller Anlagen in den Redispatchprozess, einschließlich der Koordination zwischen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNBs) und Verteilernetzbetreibern (VNBs), sowie der Entwicklung standardisierter Redispatchprozesse.
Original languageGerman
Number of pages12
Journale+i Elektrotechnik und Informationstechnik
Volume142
Issue number6
DOIs
Publication statusPublished - 24 Nov 2025

Research Field

  • Flexibility and Business Models

Keywords

  • Redispatch
  • Verteilnetze

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